Airport-Shuttle-Express
AGB´s

Allgemeine Geschäftsbedingungen Airport-Shuttle-Express

  1. Beförderungsvertrag
  2. Von der Beförderung ausgeschlossene Personen
  3. Umbuchung
  4. Stornierung
  5. Übertragung
  6. Reiseantritt
  7. Gepäckaufgabe
  8. Einstieg
  9. Verhalten der Fahrgäste
  10. Zuweisen von Wagen und Plätzen

1. Beförderungsvertrag

  1. Zahlungsmittel
  2. Ungültige Tickets
  3. Erhöhtes Beförderungsentgelt
  4. Beförderung von Sachen
  5. Beförderung von  Tieren
  6. Fundsachen
  7. Haftung
  8. Verjährung
  9. Ausschluss von Ersatzansprüchen
  10. Gerichtsstand

Mit dem Erwerb des Tickets, kommt ein Beförderungsvertrag zwischen dem Fahrgast und Airport-Shuttle-Express zustande. Mit der Beförderung, vom Fahrgast festgelegten Datum, Abfahrtort und der Abfahrtzeit, hat der Fahrgast einen Anspruch auf einen Sitzplatz und die Mitnahme seines Gepäcks (einen Koffer und Handgepäck pro Person) zum Zielort erworben.

2. Von der Beförderung ausgeschlossene Personen

Personen, die eine Gefahr für die Sicherheit oder Ordnung des Betriebes oder der Fahrgäste darstellen, sind von der Beförderung ausgeschlossen. Soweit diese Voraussetzungen vorliegen, sind insbesondere ausgeschlossen:

  • Personen, die unter dem Einfluss geistiger Getränke oder anderer berauschender Mittel stehen,
  • Personen mit ansteckenden Krankheiten,
  • Personen mit geladenen Schusswaffen, es sei denn, dass sie zum Führen von Schusswaffen berechtigt sind.

Nicht schulpflichtige Kinder vor Vollendung des 6. Lebensjahres können von der Beförderung ausgeschlossen werden, wenn sie nicht auf der ganzen Fahrstrecke von Personen begleitet werden, die mindestens das 6. Lebensjahr vollendet haben.

3. Umbuchung

Eine Umbuchung der Reise ist 24 Stunden vor Reiseantritt vom Fahrgast, ohne Umbuchungsgebühren, möglich. Der Fahrgast hat Airport-Shuttle-Express die Umbuchung rechtzeitig, schriftlich, per Fax oder E-Mail, anzuzeigen.

4. Stornierung

Eine Stornierung der Reise ist bis 24 Stunden vor Reiseantritt, vom Fahrgast und Airport-Shuttle-Express möglich. Storniert der Fahrgast, fallen € 3,50 Stornierungsgebühren pro Ticket an, die Airport-Shuttle-Express dem bereits entrichteten Ticket-Fahrpreis zum Abzug bringt und dem Erwerber den Restbetrag umgehend, an die Airport-Shuttle-Express bekannte Anschrift des Fahrgastes, erstattet.

Erfolgt die Stornierung später als 24 Stunden vor Reiseantritt, hat der Fahrgast keinen Anspruch auf Erstattung des Ticket-Preises

5. Übertragung

Das Ticket ist vom Fahrgast auf gleichwertige Dritte, auch ohne Airport-Shuttle-Express darüber in Kenntnis zu setzen, übertragbar.

6. Reiseantritt

Der Fahrgast hat sich rechtzeitig vor Reiseantritt, min. 5 Minuten vor der Abfahrtzeit, an dem festgelegten Datum, Abfahrtort und der Abfahrtzeit einzufinden. Trifft der Fahrgast verspätet oder gar nicht zur Abreise ein, hat er keinen Anspruch auf Beförderung und Rückerstattung des Ticket-Fahrpreises, eine Umbuchung oder Stornierung ist in diesem Fall ausgeschlossen.

7. Gepäckaufgabe

Um den ordnungsgemäßen Zeitablauf der Reise zu gewährleisten, müssen alle Fahrgäste, die bereits ein Ticket besitzen, vor dem Einstieg zuerst dem Shuttle-Pilot unaufgefordert das Ticket vorzeigen, Ihr Gepäck aufgeben und danach zügig Ihren Sitzplatz im Fahrgastraum einnehmen. Anschließend wird das Gepäck aller weiteren Fahrgäste verstaut und die Tickets können beim Shuttle-Pilot gelöst werden. Den Anweisungen des diensthabenden Shuttle-Piloten ist Folge zu leisten.

8. Einstieg

Der Fahrgast hat das in den Fahrgastraum mitgeführte Handgepäck in die dafür vorgesehenen Ablage- oder Abstellmöglichkeiten zu verstauen und gegen herab- oder umfallen zu sichern. Um Behinderungen und Verletzungen zu vermeiden, sind alle Gänge zu und zwischen den Sitzreihen, sowie den Ein- und Ausstiegen an den Türen, von Gepäckstücken und anderen Gegenständen, frei zu halten. Nachdem der Fahrgast seinen Sitzplatz eingenommen hat, muss er, aus gründen der Sicherheit, den Sicherheitsgurt bis zum Ende der Fahrt anlegen. Bei Wiederhandlung verfällt der Anspruch auf Ersatzansprüche.

9. Verhalten der Fahrgäste

Fahrgäste haben sich bei Benutzung der Betriebsanlagen und Fahrzeuge so zu verhalten, wie es die Sicherheit und Ordnung des Betriebes, iIhre eigene Sicherheit und die Rücksicht auf andere Personen gebietet. Den Anweisungen des diensthabenden Shuttle-Piloten ist Folge zu leisten.

Fahrgästen ist insbesondere untersagt,

  • sich mit dem Shuttle-Pilot während der Fahrt zu unterhalten,
  • die Türen während der Fahrt eigenmächtig zu öffnen,
  • Gegenstände aus dem Fahrzeug zu werfen oder hinausragen zu lassen,
  • während der Fahrt auf- oder abzuspringen,
  • ein als besetzt bezeichnetes Fahrzeug zu betreten,
  • die Benutzbarkeit der Betriebseinrichtungen, der Durchgänge und der Ein- und Ausstiege durch sperrige Gegenstände zu beeinträchtigen,
  • in nicht hierfür besonders gekennzeichneten Fahrzeugen zu rauchen,
  • Tonwiedergabegeräte oder Tonrufempfänger zu benutzen.

Die Fahrgäste dürfen die Fahrzeuge nur an den gekennzeichneten Haltestellen betreten oder verlassen; Ausnahmen bedürfen der Zustimmung des diensthabenden Shuttle-Piloten. Soweit besonders gekennzeichnete Ein- oder Ausgänge am Fahrzeug vorhanden sind, sind diese beim Betreten oder Verlassen des Fahrzeuges zu benutzen. Wird die bevorstehende Abfahrt angekündigt oder schließt sich eine Tür, darf das Fahrzeug nicht mehr betreten oder verlassen werden. Jeder Fahrgast ist verpflichtet, sich im Fahrzeug stets einen festen Halt zu verschaffen.Die Beaufsichtigung von Kindern obliegt den Begleitern. Sie haben insbesondere dafür zu sorgen, dass Kinder nicht auf den Sitzplätzen knien oder stehen und Sicherheitsgurte angelegt haben oder in einer Rückhalteeinrichtung für Kinder gesichert sind. Verletzt ein Fahrgast trotz Ermahnung die ihm obliegenden Pflichten, so kann er von der Beförderung ausgeschlossen werden. Bei Verunreinigung von Fahrzeugen oder Betriebsanlagen werden von Airport-Shuttle-Express festgesetzte Reinigungskosten erhoben; weitere Ansprüche bleiben unberührt. Wer missbräuchlich die Notbremse oder andere Sicherheitseinrichtungen betätigt, hat  – unbeschadet einer Verfolgung im Straf- oder Bußgeldverfahren und weitergehende zivilrechtliche Ansprüche -  einen Betrag von € 15,-- zu zahlen.

Beschwerden sind nicht an den Busfahrer, sondern an Airport-Shuttle-Express zu richten, es sei denn es handelt sich um Beanstandungen des Tickets, des Wechselgeldes oder der vom Busfahrer ausgestellten Quittung. Soweit die Beschwerden nicht vom Busfahrer erledigt werden können, sind sie unter Angabe von Datum, Uhrzeit, Wagen- und Linienbezeichnung sowie möglichst unter Beifügung des Tickets an Airport-Shuttle-Express zu richten.

10. Zuweisung von Wagen und Plätzen

Der Busfahrer kann Fahrgäste auf bestimmte Fahrzeuge verweisen, wenn dies aus betrieblichen Gründen oder zur Erfüllung der Beförderungspflicht notwendig ist.

Der Busfahrer ist berechtigt, Fahrgästen Plätze zuzuweisen. Sitzplätze sind für Schwerbehinderte, in der Gehfähigkeit Beeinträchtigte, ältere oder gebrechliche Personen, werdende Mütter und für Fahrgäste mit kleinen Kindern freizugeben.

11. Zahlungsmittel

Das Geld für das Ticket soll abgezählt bereitgehalten werden. Der Busfahrer ist nicht verpflichtet, Geldbeträge über € 20,-- zu wechseln und Ein- und Zwei-Centstücke im Betrag von mehr als 10 Cent sowie erheblich beschädigte Geldscheine und Münzen anzunehmen.

Soweit der Busfahrer Geldbeträge über € 20,-- nicht wechseln kann, ist dem Fahrgast eine Quittung über den zurückbehaltenen Betrag auszustellen. Es ist Sache des Fahrgastes, das Wechselgeld unter Vorlage der Quittung bei der Verwaltung von Airport-Shuttle-Express abzuholen. Ist der Fahrgast mit dieser Regelung nicht einverstanden, hat er die Fahrt abzubrechen. Beanstandungen des Wechselgeldes oder der vom Shuttle-Pilot ausgestellten Quittung müssen sofort vorgebracht werden.

12. Ungültige Tickets

DaTickets, die entgegen den Vorschriften der Beförderungsbedingungen oder des Beförderungstarifs benutzt werden, sind ungültig und werden eingezogen, dies gilt auch für Tickets, die

  • zerrissen, zerschnitten oder so stark beschädigt, stark beschmutzt oder unleserlich sind, so das sie nicht mehr geprüft werden können,
  • eigenmächtig geändert sind,
  • von Nichtberechtigten benutzt werden,
  • zu anderen als den zulässigen Fahrten benutzt werden,
  • wegen Zeitablaufs oder aus anderen Gründen verfallen sind.

Das Fahrgeld für ein nicht gültiges Ticket wird nicht erstattet.

13. Erhöhtes Beförderungsentgelt

Ein Fahrgast ist zur Zahlung eines erhöhten Beförderungsentgelts verpflichtet, wenn er

  • sich kein gültiges Ticket beschaffen hat,
  • sich ein gültiges Ticket beschaffen  hat, dieses jedoch bei einer Überprüfung nicht vorzeigen kann,
  • das Ticket auf verlangen nicht zur Prüfung vorzeigt oder aushändigt.

Eine Verfolgung im Straf- oder Bußgeldverfahren bleibt unberührt. Die Vorschriften unter 13 a) werden nicht angewendet, wenn das Beschaffen des Tickets aus Gründen unterbleiben ist, die der Fahrgast nicht zu vertreten hat.

In den  genannten Fällen kann Airport-Shuttle-Express ein erhöhtes Beförderungsentgelt bis zu € 30,-- erheben. Airport-Shuttle-Express kann jedoch das doppelte des Beförderungsentgelts für einfache Fahrt auf der vom Fahrgast zurückgelegten Strecke erhaben, sofern sich hiernach ein höherer Betrag als € 30,-- ergibt; hierbei kann das erhöhte Beförderungsentgelt nach dem Ausgangspunkt der Linie berechnet werde, wenn der Fahrgast die zurückgelegte Strecke nicht nachweisen kann. Das erhöhte Beförderungsentgelt ermäßigt sich im genannten Falle Nr.2 auf € 5,--, wenn der Fahrgast innerhalb einer Woche ab dem Feststellungstag bei der Verwaltung des Unternehmers nachweist, dass er im Zeitpunkt der Feststellung Inhaber eines Tickets war. Bei Verwendung von ungültigen Tickets bleiben weitergehende Ansprüche von Airport-Shuttle-Express unberührt.

14. Befördeung von Sachen

Ein Anspruch auf Beförderung von Sachen besteht nicht. Handgepäck und sonstige Sachen werden bei gleichzeitiger Mitfahrt des Fahrgastes und nur dann befördert, wenn dadurch die Sicherheit und Ordnung des Betriebs nicht gefährdet und andere Fahrgäste nicht belästigt werden können.

Von der Beförderung sind gefährliche Stoffe und gefährliche Gegenstände ausgeschlossen, insbesondere

  • explosionsfähige, leicht entzündliche, radioaktive, übelriechende oder ätzende Stoffe,
  • unverpackte oder ungeschützte Sachen, durch die Fahrgäste verletzt werden können,
  • Gegenstände, die über die Wagenumgrenzung hinausragen.

Nach Möglichkeit soll der Busfahrer dafür sorgen, dass Fahrgäste mit Kind im Kinderwagen nicht zurückgewiesen  werden. Die Entscheidung über Mitnahme liegt beim Betriebspersonal. Der Fahrgast hat mitführende Sachen so unterzubringen und zu beaufsichtigen, dass die Sicherheit und Ordnung des Betriebs nicht gefährdet und andere Fahrgäste nicht belästigt werden können. Der Busfahrer entscheidet im Einzelfall, ob Sachen zur Beförderung zugelassen werden und an welcher Stelle sie unterzubringen sind.

15. Befördeung von Tieren

Auf die Beförderung von Tieren  sind die Vorschriften für die Beförderung von  Sachen anzuwenden.

Hunde werden unter Aufsicht einer hierzu geeigneten Person befördert. Hunde, die Mitreisende gefährden könne, müssen einen Maulkorb tragen. Blindenführhunde, die einen Blinden begleiten, sind zur Beförderung stets zugelassen. Sonstige Tiere dürfen nur in geeigneten Behältern mitgenommen  werden. Tiere dürfen  nicht auf Sitzplätzen untergebracht werden. Eventuell  sind für Mitführen von Tieren Zuschläge zu zahlen (z.B. 1 ½ -facher Fahrpreis).

16. Fundsachen

Fundsachen sind unverzüglich dem Busfahrer abzuliefern. Eine Fundsache wird an den Verlierer durch das Fundbüro von Airport-Shuttle-Express gegen Zahlung eines Entgelts für die Aufbewahrung zurückgegeben. Sofortige Rückgabe an den Verlierer durch den Busfahrer ist zulässig, wenn der sich einwandfrei als Verlierer ausweisen kann. Der verliere hat den Empfang der Sache schriftlich zu bestätigen.

17. Haftung

Airport-Shuttle-Express haftet für die Tötung oder Verletzung eines Fahrgastes und für Schäden an Sachen, die der Fahrgast an sich trägt oder mit sich führt, nach den allgemein geltenden Bestimmungen. Für Sachschäden haftet Airport-Shuttle-Express gegenüber jeder beförderten Person nur bis zum Höchstbetrag von € 1.000,--, die Begrenzung der Haftung gilt nicht, wenn die Sachschäden auf Vorsatz oder grobe Fahrlässigkeit zurückzuführen sind.

18. Verjährung

Ansprüche aus dem  Beförderungsvertrag verjähren  in  2 Jahren. Die Verjährung beginnt mit der Entstehung des Anspruchs.

19. Ausschluss von Ersatzansprüchen

Abweichungen von Fahrplänen durch Verkehrsbehinderungen, Betriebsstörungen oder Unterbrechungen sowie Platzmangel begründen keine Ersatzansprüche, insoweit wird auch keine Gewähr für das Einhalten von Anschlüssen übernommen.

20. Gerichtsstand

Der Gerichtsstand für alle Streitigkeiten, die sich aus dem Beförderungsvertrag ergeben, ist der Sitz von Airport-Shuttle-Express.